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"WANNST NET STERBST SEHN MA UNS IM NÄCHSTEN HERBST"

Samstag
21
Mai
20:00
Uhr
Wien, 2022
Veranstaltung wurde schon gespielt
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"WANNST NET STERBST SEHN MA UNS IM NÄCHSTEN HERBST"

21.05.2022 20:00, TAG, Gumpendorfer Straße 67, Wien

Ein Schauspiel mit Texten von Elfriede Gerstl
Von Johanna Orsini und Martina Spitzer
Eine Produktion in Kooperation mit dem TAG

„ärger als arg kanns eh nicht werden“

Zwei Frauen, die eine Live-Radiosendung mit Texten von und über Elfriede Gerstl machen.

Der Beweggrund für die Entwicklung dieser Theaterproduktion ist für die beiden Theratermacherinnen die Faszination für die Autorin; das Ausloten der verschiedenen Töne und Stimmungen in ihren Texten, der Umgang mit ihrer Sprache, ihrer Lebensweisheit und ihrem Humor, den sie auch in Krisenzeiten nie verloren hat.

Dem zugrunde liegt die Idee eines irren, prekären Experimentierstudios. Die beiden Darstellerinnen sind Sprecherinnen und gleichzeitig Tonmeisterinnen und Moderatorinnen:

Martha und Hanna arbeiten daran, die Texte von Elfriede Gerstl über den Äther zu bringen. Eine Situation, die uns leider vertraut geworden ist: das Kreieren ohne Publikum; dass man sich ganz alleine wähnt und doch mit dem Publikum verbunden ist, durch einen Stream oder sonst eine Übertragung.

Der Arbeitsansatz der beiden Theatermacherinnen Johanna Orsini und Martina Spitzer war, diesen Theaterabend gemeinsam einsam, zu zweit zu entwickeln. Ohne Regie von außen, ohne Bühnenbildner*in, ohne Dramaturg*in … Sie behaupten, dass es in diesem Fall für die Umsetzung der Idee essentiell war, als einsames Duo zu agieren. Aber diesmal bitte mit Publikum!

Im Werk von Elfriede Gerstl finden sich Hörspiele und Gedichte, Prosa, Interviews und Sinnsprüche. Es sind sehr persönliche Texte, die sich mit dem Altern, Krankheit und dem Tod beschäftigen, in denen sie sich mit dem Frausein und Freundschaften auseinandersetzt. Texte, in denen es um die Einsamkeit und um das Schreiben geht, aber auch das Feiern und das Wiener Leben. Mit diesem Abend soll mit ihren Texten ihr Esprit zelebriert und folgendes Zitat von Elfriede Jelinek berücksichtigt werden:

»Ich verlange, dass die Werke Elfriede Gerstls die nächsten hundert Jahre (und noch viel länger) gelesen werden. Das ist eine Stimme in der österreichischen Literatur, die nie verstummen darf. Diese gellende Leichtigkeit, diese zarten, aber durchdringend leisen Gedanken dürfen nicht in Vergessenheit geraten.«

Weitere Informationen [http]

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